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Die gute Infrastruktur und ein vielseitiges Kulturangebot – das sind gute Argumente, in der Stadt leben zu wollen. Dies gilt es jedoch mit dem Wunsch nach Naturverbundenheit zu vereinbaren. Eine Möglichkeit, Natur zu erleben, findet man nicht nur bei Ausflügen in und außerhalb der Stadt, sondern auch im eigenen Garten.

Entspannung im Gartenstuhl

Sommerliche Temperaturen und lange Abende laden Stadtbewohner ein, sich draußen aufzuhalten, Freunde zu treffen oder einfach zu entspannen – ein Lebensgefühl, das man im Stadtpark ausleben, aber eher noch im eigenen Garten genießen kann. Der Vorteil des grünen Refugiums ist die Privatheit. Kinder oder Enkelkinder können hier sicher spielen, Erwachsene sich ohne störende Blicke wohlfühlen. Außerdem sind heiße Tage hier viel erträglicher. Grünflächen, auch kleine, haben nämlich einen starken Einfluss auf das Mikroklima: In Städten, die sich an heißen Sommertagen um einige Grad stärker als das Umland erwärmen, wirken schattenspendende Bäume und Bepflanzung kühlend. In Zeiten des Klimawandels ist es insbesondere für ältere Menschen erstrebenswert, sich in einer erfrischenden, grünen Oase wohlfühlen zu können.

Individuelle Lösungen

Ob Singles, Eltern, ob alt, ob jung – wer auch immer die Befürchtung hegt, der Pflegeaufwand für den eigenen Garten sei zu hoch, dem sei der Rat eines Landschaftsgärtners empfohlen. Der Profi weiß, wie man Gartenträume realisiert, ohne ständig Rasenmähen oder Unkrautzupfen zu müssen. Wie viel Zeit am Tag, in der Woche, im Monat Besitzer in ihren Garten investieren wollen, können sie bereits bei der Planung festlegen. Wer sich zum Beispiel den Traum von einem eigenen Kräuterbeet, einem Teich oder einem Staudenbeet erfüllen möchte, wird wahrscheinlich auch an dessen Pflege Freude haben. Wer jedoch Vollzeit arbeitet, viel reist oder andere zeitaufwändige Hobbys hat, kann seinen Garten an die eigenen Lebensgewohnheiten anpassen. Viele denken eine Rasenfläche sei die unkomplizierteste Form des Gartens, unterschätzen jedoch, wie häufig diese gemäht werden muss. Ein Arrangement aus Hecken, Sträuchern und Bodendeckern, die eine Terrasse einrahmen, kommt hingegen mit weniger Pflege aus. Standortgerecht ausgewählte Gehölze schaffen ein abwechslungsreiches, natürliches Ambiente und müssen lediglich ein- bis zweimal im Jahr geschnitten werden.

Über den Dächern

Individuelle Lösungen sind auch bei Dachgärten gefragt. Hoch über dem Trubel der Stadt findet man einen Ort, um in Ruhe zu sitzen, zu grillen und in die Sterne zu blicken. Die Pflanzenauswahl sollte jedoch wohlüberlegt geschehen, da hier die Sonneneinstrahlung besonders intensiv ist. Auch der Wasserbedarf kann dementsprechend hoch sein. Um sich häufiges Gießen zu ersparen, lohnt es sich möglicherweise ein automatisches Bewässerungssystem installieren zu lassen. Quelle: BGL

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