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Lavandula angustifolia ist ursprünglich in den Bergen rund um das Mittelmeer beheimatet. Die buschigen Halbsträucher sind bereits seit dem Mittelalter bekannt und wurden wegen ihres wertvollen ätherischen Öls und dessen hervorragenden Eigenschaften zunächst vor allem in Klostergärten angepflanzt. Heute ist echter Lavendel eine Zierde für jeden Garten und wird aufgrund seines unverkennbaren Duftes auch als Kübelpflanze auf Terrasse und Balkon immer beliebter.

Standort und Boden

Lavendel ist eine recht pflegeleichte Pflanze. Für den optimalen Wuchs stellt sie allerdings zwei Bedingungen: Einen geeigneten Standort und den richtigen Boden. Der Halbstrauch verträgt problemlos große Hitze und fühlt sich an sehr sonnigen und vorzugsweise windgeschützten Plätzen wohl. Eine Hauswand oder Mauer kann diesen Schutz bieten und speichert außerdem an Wintertagen Wärme, die sie nachts an die Pflanze abgibt. Wer seinen Lavendel eher schattig pflanzt, wird keine lange Freude an ihm haben.

Der ideale Boden für Lavendelpflanzen ist sandig oder kiesig. Wasser muss immer gut ablaufen können, sonst faulen die Wurzeln. Fester oder lehmiger Boden sollte aufgelockert werden, indem man Kieselsteine oder Sand unter die Erde mischt. Lavendel bevorzugt außerdem einen nicht sauren und nährstoffarmen Boden. Für ein gesundes Wachstum sollte deshalb zweimal im Jahr Gartenkalk unter die Erde gemischt werden. Wer seine Kübel und Töpfe auf Balkon und Terrasse mit Lavendel bepflanzen möchte, verwendet am besten nährstoffarme Kräutererde. Sie hat alle Eigenschaften, die die Pflanze mag.
Lavendel kann das ganze Jahr über gepflanzt werden – vorausgesetzt, es besteht keine Frostgefahr. In der ersten Zeit nach der Pflanzung muss die Erde feucht gehalten werden.

Rückschnitt

Lavendel muss jedes Jahr beschnitten werden, damit er nicht verholzt sondern kompakt bleibt und üppig blüht. Der erste kräftige Rückschnitt erfolgt im Frühjahr vor dem Austreiben der Pflanze, sobald kein Dauerfrost mehr zu erwarten ist. Schneiden Sie die Pflanzen bis kurz vor dem Austrieb des Vorjahrs zurück. Nach der Blüte erfolgt ein weiterer Schnitt, bei dem alle verwelkten Blütenstände entfernt werden. (GPP)

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