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Bis heute ist sie ein Symbol für Liebe und Schönheit. Im antiken Rom galt sie als Luxusgut: in höheren Kreisen parfümierte man sich mit Rosenöl und trank Wein garniert mit einem Blütenblatt. Die ägyptische Königin Kleopatra soll einst ihren Geliebten Mark Anton in ihrem Gemach empfangen haben, das bis an die Knie mit Rosenblütenblättern gefüllt war. Heute sind Rosen nicht nur als Schnittblumen gefragt, sondern auch als die beliebteste blühende Pflanze für den Garten.

Einen duftenden Rosenbogen zu durchschreiten, übt auf viele nach wie vor eine starke Faszination aus. Die Kombination aus attraktiven, herrlich duftenden Blüten einerseits und stacheligen Trieben andererseits ist ein spannender Gegensatz, den schon Kinder mit Märchen wie Dornröschen kennenlernen.

Facettenreich und robust

Dunkelrot, Purpur und Orange, Zartrosa, Grün, Gelb und Weiß – die Vielfalt der Farben von Rosenblüten ist groß. Mittlerweile gibt es weltweit rund 30.000 Rosensorten – ein Facettenreichtum, bei dem kaum eine andere blühende Gartenpflanze mithalten kann. Dabei kommen insbesondere historische Blütenformen wieder in Mode, wie etwa die üppig gefüllten klassischen Rosen. Einige alte Rosensorten sind allerdings anfällig für Blattkrankheiten. Wer garantiert auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichten will, sollte eher neue Sorten auswählen. Diese stehen ihren Vorfahren hinsichtlich der Schönheit und des Dufts in nichts nach. Bei ihrer Züchtung wurde aber gleichzeitig Wert darauf gelegt, dass die Pflanzen gesund und robust sind.

Kletternd, buschig oder kompakt

Welche Rose man wählt, hängt neben dem persönlichen Geschmack vom Standort und der gewünschten Wuchsform ab.

  • Um Mauern, Pergolen oder Rosenbögen bewachsen zu lassen, eignen sich am besten Kletterrosen. Sie bilden lange Triebe, eine Eigenschaft, die sie mit den Ramblerrosen teilen. Bei letzteren sind die Zweige jedoch wesentlich weicher und benötigen deshalb ein gutes Traggerüst. Perfekt eignet sich die Kombination mit einem alten Obstbaum, in den eine Ramblerrose hineinwachsen kann – so wechseln sich Obst- und Rosenblüte ab.
  • Große, gefüllte und perfekt geformte Blüten bieten die Edelrosen. Die einzelnen, stabilen Stiele kann man auch abschneiden und in eine Vase stellen.
  • Beet- oder Buschrosen bieten einen kompakten Wuchs mit vielen Blüten – ebenso wie die kleinere Variante, die Zwergrosen.
  • Wer Böschungen und Hänge bepflanzen möchte, kann Kleinstrauchrosen als Bodendecker einsetzen. Sie kommen aber auch in Pflanzkübeln auf Balkon und Terrasse sehr gut zur Geltung.

Jetzt werden blühende Rosen im Container angeboten. Da kann man sich leicht seine Lieblingsfarbe aussuchen.  Quelle: BdB

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