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Möchten Sie sich mit der Schönheit von Rosen umgeben auch wenn Ihnen „nur” Balkon oder Terrasse zur Verfügung stehen, so gibt es hier die ultimativen Antworten auf die immer gleichen Fragen: Haben Rosen in Pflanzgefäßen besondere Bedürfnisse?

Im Prinzip haben Rosen, die in Gefäßen stehen, die gleichen Ansprüche wie die, die direkt in den Gartenboden gepflanzt werden. Da aber der Wurzelraum vergleichsweise eingeschränkt ist, spielt die Größe des Pflanzgefäßes eine wichtige Rolle. Das Volumen sollte mindestens 10 Liter, besser noch 20, 30 oder bei sehr wüchsigen Sorten sogar 40 Liter betragen. Zum Eintopfen kann man handelsübliche Pflanzerde oder auch eine speziell gemischte Rosenerde erwerben. Trotz Düngung ist aber in jedem Pflanzgefäß die Erde nach einer gewissen Zeit ausgelaugt. Aus diesem Grund sollte man der Rose nach zwei, spätestens aber nach drei Standjahren frische Erde gönnen.

Rundumpflege

Rosen sind Sonnenkinder und brauchen mindestens 5 bis 6 Stunden Sonne pro Tag, wenn man einen guten Wuchs und eine üppige Blüte erwartet. Öfter blühende Rosen sind “Hochleistungssportler”, die für ihr dauerhaftes Blühen zusätzliche Nahrung benötigen. Mineraldünger werden im April und Juni verabreicht. Wählt man einen Vorratsdünger, so reicht in der Regel eine Gabe im März. Da Rosen im Topf häufiger gewässert werden als im Gartenboden, können auch mehr Nährstoffe ausgewaschen werden. Sollten sich Mangelerscheinungen zeigen, so benötigt die Pflanze noch einen Düngemittel-Nachschlag.

Richtiges Wässern ist bei Rosen in Pflanzgefäßen besonders wichtig, denn die Erde im Topf trocknet viel schneller aus. Aber zu viel Wasser mag die Rose ebenso wenig. In zu nasser Erde sterben die Wurzeln ab und können die Pflanze dann nicht mehr optimal versorgen. Überschüssiges Gieß- und Regenwasser muss deshalb gut abfließen können. Eine Schicht Kieselsteine oder Tonscherben am Boden des Topfes dienen als wirkungsvolle Drainage.

Rosen in Töpfen werden nach den gleichen Regeln geschnitten wie Gartenrosen. Der Hauptschnitt findet zur Forsythienblüte im Frühjahr statt und bei den meisten Sorten wird auf etwa ein Drittel der Wuchshöhe zurückgeschnitten. Der Sommerschnitt ist eigentlich nur ein kontinuierliches Ausputzen während der Sommermonate.

Rosen in Gefäßen benötigen einen sorgfältigen Winterschutz. Wie bei Pflanzen im Gartenboden sollte man die Basis rund um die empfindliche Veredlungsstelle mit Erde anhäufeln.

Welche Rosensorten sind kübeltauglich?

Im Prinzip eignen sich alle Gartenrosen bei genügend großen Pflanzgefäßen. Speziell für Balkon & Terrasse sind öfterblühende Beet- oder Kleinstrauchrosen zu empfehlen, die bis zum Frost immer wieder blühen und sich selten ganz ohne Farbe zeigen.

Wie sieht´s aus mit Kletterrosen?

Können die im Topf gedeihen? Ja, nur sollte man bedenken, dass die meisten Sorten sehr üppig wachsen. Deshalb muss das Pflanzgefäß entsprechend groß sein. Außerdem verdunsten Kletterrosen durch ihre große Blattmasse viel Feuchtigkeit. Hier ist eine ausreichende und gleichmäßige Bewässerung besonders wichtig. Viele Sorten haben relativ weiche, biegsame Triebe – eine gut im Topf verankerte Kletterhilfe aus Holz oder Metall ist in jedem Fall empfehlenswert.

Und dann?

… bleibt nur noch eines: Wählen Sie die Schönsten unter den Schönen aus und erleben Sie viele wunderbare Sommer inmitten Ihrer Rosen! (Quelle: GPP/Kordes)

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