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Primeln sind mit ihren fröhlichen Farben als nette Winter- und Frühlingspflanzen bekannt. Primula ist die Verkleinerungsform des Wortes Primus, das „der Erste” bedeutet. Die Pflanze ist daher ein perfekter Frühlingsbote.

Primula obconica hat lange Blütenstiele, die andere bekannte Art Primula acaulis trägt ihre Eigenschaft im Namen. Der Artname „acaulis” bedeutet „ohne Stengel”. Die Blüten von Primula acaulis sitzen genau wie bei der die Becherprimel auf sehr kurzen Blütenstielen und befinden sich direkt über den Blättern. Primula obconica gibt es in den Farben Rot-Weiß, Blau-Weiß, Weiß, Rosa, Dunkelorange, Rot, Bordeauxrot und Blau. Die Primel-Kultur Primeln kommen auf der gesamten Nordhalbkugel vor, vor allem in gebirgigen Landschaften. Die Pflanze wächst sowohl auf feuchten Wiesen als auch in den 5.000 Meter hoch gelegenen Wäldern des Himalayas. Die große Farbskale leuchtender Farben von Pastelltönen bis hin zu ein- und zweifarbigen Sorten machen die Pflanzen sehr beliebt.

Was sollten Sie beim Kauf von Primeln beachten?

  • Topfgröße, Knospen und Reife. Achten Sie beim Kauf von Primeln vor allem auf die Topfgröße, den Durchmesser und das Volumen der Pflanze, die Anzahl der Blütenknospen und deren Reife.
  • Farbe. Auch die Farbmischung in einer Palette kann wichtig sein. Viele Sorten werden farbsortiert angeboten.
  • Gesundheit. Es ist wichtig, dass die Primelpflanzen frei von Krankheiten und Schädlingen sind. Wenn Blüten oder Blätter beschädigt oder verschmutzt sind, liegt dies häufig an Transport oder Lagerung.
  • Dekorationswert. Sorgen Sie dafür, dass sich keine verwelkten Blüten oder gelbe Blätter an der Pflanze befinden.
  • Pilzbefall. Bei zu hoher Feuchtigkeit (Kondensation) auf dem Blatt oder den Blüten kann sich Botrytis ausbreiten, ein Pilz, der den Zierwert der Pflanze schnell und stark mindert.
  • Trockenheit. Durch Wassermangel, können die Pflanzen schlappen. Primeln erholen sich allerdings sehr schnell wieder, also ist bei den ersten Anzeichen sofortiges Gießen die Lösung.

Primel-Sortiment

Die meistverkauften Primeln gehören zur Primula Acaulis Gruppe, auch bekannt als Primula Vulgaris Gruppe. Diese werden meist als Gartenpflanze eingesetzt und bringen mit ihren frischen Farben auch während der dunkleren Jahreszeit Farbe in den Garten. Bekannt ist die japanische Primasan-Serie, die pastellfarben blühenden Pflanzen der Sorte ‘Cottage’ oder die Marli-Serie, eine Primel mit gefüllten Blüten. Bei Primula obconica, der Becherprimel, handelt es sich um eine andere Art. Die Blüten bilden halbkugelförmige Schirme, die auf einem hochaufragenden Stiel stehen. Alle Primel-Produzenten kultivieren heute Primula obconica ‘Touch Me’. Diese Serie enthält kein Primin, das bei empfindlichen Personen einen Juckreiz auslösen kann. Die früher üblichen Sorten werden nicht mehr angebaut. Eine weitere Art ist Primula malacoides, die als Etagenprimel bezeichnet wird. Sie duftet stark und die Blüten stehen in Etagen rund um den zentralen Blütenstängel. Diese Primel wird nur in kleinen Mengen kultiviert.

Pflegetipps

Stellen Sie die Becherprimel an einen hellen, kühlen Standort. Gießen Sie regelmäßig, damit der Topfballen nicht austrocknet. Wenn die Blüten und Blätter schlappen, wird es höchste Zeit zu gießen. Entfernen Sie verwelkte Blüten, das fördert die Entwicklung neuer Knospen. Wenn die Blüte vorbei ist, kann die Primel in das Gartenbeet gepflanzt werden. Nach zwei Monaten wird sie erneut blühen.

Kreative Tipps für die Primel

Durch die verschiedenen Arten und Farben lässt sich die Primel gut mit anderen Frühjahrsblühern kombinieren, wie beispielsweise Zwiebelpflanzen im Topf. Dies ist draußen und im Haus möglich. Zu Weihnachten und Ostern können Sie die passenden Farben verwenden wie Rot, Weiß und Gelb. Eine Reihe von Primeln nebeneinander kann in langweiligen Räumen für wunderschöne Farbakzente sorgen. Quelle: BBH

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