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Sie sind elegant, bringen Farbe in den Garten und gedeihen auch im Schatten, wo sich nur relativ wenige Gewächse wohl fühlen: Astilben, auch Prachtspieren genannt.

Den ganzen Sommer lang

Die ersten Astilben blühen bereits im Juni und Juli, andere dann im August und September. Durch gekonnte Sortenauswahl und -kombination können sich Gartenbesitzer den ganzen Sommer lang an den Blüten der Stauden erfreuen.
Die Größe der Astilben reicht von 15 Zentimeter kleinen Sorten bis hin zu imposanten, einen Meter hohen Pflanzen. Bei der Anlage und Gestaltung eines Gartens lässt sich daher gut mit den unterschiedlichen Wuchshöhen arbeiten.
Auch die Vielfalt der Blütenfarben bietet Raum für interessante, gestalterische Möglichkeiten. Das Farbenspektrum der unzähligen kleinen Blüten reicht von Weiß über Rosa und Rot bis hin zu Purpurlila. Neben ihren langen Blütenrispen – die etwas an Staubwedel erinnern – tragen auch die Blätter zum eleganten Charme der Astilben bei. Sie lassen die Stauden leicht und feingliedrig wirken. Die Farbe der Blätter variiert, manche sind glänzend dunkelgrün, andere haben einen bronzefarbenen Schimmer oder erscheinen während des Austriebs im Frühjahr hellgrün oder rötlich.
So bieten die Pflanzen ideale Voraussetzungen für die Umsetzung verschiedenster Gartenideen: Dank der großen Blütenstände und der schönen Blätter kann man schon mit einzelnen Gewächsen deutliche Akzente setzen. Werden die Stauden in Gruppen gepflanzt, verstärkt sich ihre Wirkung noch.

Gute Partnerschaft

Astilben lassen sich gut mit anderen Pflanzen kombinieren: Farne, Azaleen und Rhododendren sind ideale Nachbarn, da sie ähnliche Bedürfnisse an den Standort stellen. Besonders wirkungsvoll kommen Astilben auch neben blau blühenden Stauden wie Funkien, Eisenhut oder Akelei zur Geltung. Diese liefern einen schönen Kontrast zu den Weiß- und Rottönen der Prachtspieren.

Astilben sind pflegeleicht und robust. Sie gedeihen am besten auf feuchtem, humosem Boden im Halbschatten. Bei gleichmäßiger, guter Versorgung mit Feuchtigkeit können sie aber auch an sonnigeren Standorten eingesetzt werden. Wenn die verblühten Samenstände der Stauden im Herbst nicht abgeschnitten werden, haben Astilben auch im Winter einen besonderen Reiz: Von Raureif überzogen, verwandeln sie sich dann in kleine, zerbrechlich wirkende Skulpturen. So sind die vielseitigen Pflanzen von der Zeit des Blattaustriebs im Frühjahr bis in den Winter hinein eine Bereicherung für jeden schattigen Gartenraum.

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